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Items tagged with: Atomkraft

Strahlen vor Freude - warum die Atomkraft keine Alternative ist


So, und jetzt kommt auch schon mein Beitrag für den Mai, diesmal geht es um die Atomenergie und warum sie sich nicht als klimaneutrales und sicheres Medium zur Generierung von Strom eignet. Beleuchtet wird einmal die Sicherheit, der ökologische Fußabdruck, aber auch ein kleiner Exkurs in die Grundlagen der Nuklearphysik und welche Typen von Atomreaktoren es eigentlich gibt. Ich hoffe, dass euch der Beitrag gefällt, und wenn ihr etwas zu bemängeln habt, etwas gut daran fandet, oder was auch immer euch auf dem Herzen liegt, schreibt es einfach in die Kommentare (oder als Privatnachricht, wenn ihr das hier auf Telegram last).

Wie euch auffallen dürfte, gibt es jetzt auch ein Inhaltsverzeichnis am Anfang. Schreibt mir mal, ob das funktioniert hat; wenn es nicht funktioniert hat, und ihr Ahnung von HTML habt, oder von Blogger, schreibt mich mal an, denn ich habe keine Ahnung davon und habe mir Informationen zusammengekramt (Thanks to Michael Rupp for sending me information on the topic as well), und es somit ohne Vorkenntnisse frei heraus versucht. Darum dauerte die Veröffentlichung im Nachhinein auch ein wenig länger. Meine relativ langen Texte sollen ja auch ein wenig leserfreundlicher auftreten, und da es ja keine Seiten hier gibt... :D

Wie gesagt: Ich hoffe, euch gefällt der Text. Viel Spaß beim Lesen!

EDIT: Funktioniert wohl wirklich nicht. Der Text lohnt sich trotzdem. Und wer es besser weiß, kann mir ja vielleicht Hilfe anbieten, denn wie gesagt: Ich habe keine Ahnung, wollte es aber wenigstens versucht haben. Wäre halt schön, wenn mir jemand sagen könnte, wo der Fehler liegt, damit es wenigstens bei künftigen Texten funktioniert.
#Deutschland #News #Politik #Atomkraft #NuklearEnergie #Frankreich #Kalkar #Biblis #Fessenheim #AtomkraftNeinDanke #Umwelt #Umweltschutz #Strahlung #Tschernobyl
 
Lubmin: Zwischenlager Nord informiert über Neubau
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Lubmin-Zwischenlager-Nord-informiert-ueber-Neubau,lubmin602.html
#Lubmin #Zwischenlager #Castor #Atommüll #Halle #Atomkraft #NDR #NorddeutscherRundfunk #Norddeutschland #Radio
 
Solarenergie könnte fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl irgendwann ersetzen. Die Intersolar, Europas größte Solarmesse in München, präsentiert die neueste Technik. Vier Fakten zur Entwicklung der Solarkraft. #Photovoltaik #Energiewende #Solar #Solarkraft #Kohle #Öl #Gas #Atomkraft
 
Solarenergie könnte fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl irgendwann ersetzen. Die Intersolar, Europas größte Solarmesse in München, präsentiert die neueste Technik. Vier Fakten zur Entwicklung der Solarkraft.
Solare Wende: Was sind die Trends? | DW | 15.05.2019
#Photovoltaik #Energiewende #Solar #Solarkraft #Kohle #Öl #Gas #Atomkraft
 

Gerade entdeckt: TU München bewilligt Ausstoßes von kontaminierten Kühlwasser in Isar für weitere 30 Jahre

Die Grünen bemängeln etwa, dass die Vorbelastung des Flusses durch natürliche und künstlich erzeugte Radioaktivität nicht dargestellt sei und dass eine Auflistung fehle, welche Nuklidgemische eingeleitet werden, um zu prüfen, ob die Gefahr von Toxizität für die Umgebung besteht. Fraglich sei auch, warum die TU eine Genehmigung für die nächsten 30 Jahre beantrage.
Das geht schon klar, ist ja für die Forschung, und irgendwo muss das Wasser ja hin, nè?
Laut Pressesprecherin der Reaktors, Andrea Voit, haben die Forschungseinrichtungen, der Reaktor und die Radiochemie, an der Gesamtbelastung der Radioaktivität der Isar einen Anteil von 0,33 Prozent. Dagegen gingen 93 Prozent auf die Kernkraftwerke Isar I und II zurück, auch die Kläranlage Großlappen steuere 3,78 Prozent bei, sagt Voit.
Und dann regt man sich bei einem Forschungsreaktor in Garching bei München auf, wenn die Hauptverschmutzer doch die beiden tatsächlichen Kernkraftwerke Isar I und II sind? Das ist dann doch schon fast kleinlich und am eigentlichen Thema vorbei.
#Deutschland #Bayern #München #Isar #Radioaktivität #Atomkraft #Strahlung #News #Politik #Umwelt #Umweltschutz #FFF
 
Kolumne Die Couchreporter: Wenn „makaber“ es kaum noch trifft #Sky #Tschernobyl #Atomkraft #Miniserie #Fernsehen #Medien #Gesellschaft
 
Seit Jahren protestieren Vertreter der Städteregion Aachen gegen den "Pannen-Reaktor“ des belgischen Atomkraftwerks Tihange. Aus Belgien heißt es, das Werk sei sicher. Mit Brüsseler Hilfe wollen die Kommunen den Druck erhöhen, berichtet Sivia Andler. #Atomkraft #AKW #Kernkraft #Belgien #Tihange #Protest #NRW
 
#Europa #Atomkraft #EuropaistdieAntwort
 
Risiko für die Arktis: Schwimmendes AKW ist betriebsbereit #Atomkraft #Russland #Arktis #Rohstoffe #Ökologie #Öko
 
Grüne: "Suche nach Atommüll-Endlager steht noch am Anfang" #Atomkraft #Atommüll #Atommüll-Endlager #BGE #Gorleben
 
Wirkungslose Selbstverpflichtung: Doch noch Atom im Hamburger Hafen #Hamburg #HafenHamburg #Atomkraft #Atomkraftgegner #Atomtransport #Radioaktivität #Anti-AKW #Nord #Schwerpunkt
 
Implantate mit Strom aus Atomenergie #Atomkraft #Implantat #Medizin #Stromversorgung
 
Ganz andere Geister der Vergangenheit sollen nun in der Slowakei zum Leben geweckt werden. Im Juli 2019 soll nach 34 Jahren Bauzeit laut einem Bericht von ausgestrahlt der Atomreaktor Mochovce-3 ans Netz gehen.

An dem Standort laufen seit 1998 und 2000 die Blöcke 1 und 2. Bei diesen handele es sich um "Generation-II-Reaktoren vom russischen Typ WWER-440/213 mit einer elektrischen Nettoleistung von jeweils rund 440 Megawatt. Dieser Reaktortyp kam in Deutschland am Standort Greifswald zum Einsatz und musste im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung 1990 aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden."

Mit dem Bau von Mochovce 1 und 2 war 1983 begonnen worden, mit dem von Block 3 und 4 im Jahr 1985. Letztere wurden aufgrund einer fehlenden Finanzierung zunächst nicht fertig gebaut, 2008 wurden die Arbeiten neu aufgenommen. Auch wenn sie vor langer Zeit begonnen wurden, müssen die beiden Blöcke als Neubauten gewertet werden und als solche entsprechen sie nicht den Sicherheitsstandards. Es fehlt eine zweite Sicherheitshülle, die die Umwelt im Fall eines Störfalls vor austretender Radioaktivität und gleichzeitig den Reaktor vor dem Aufprall eines größeren Flugzeugs schützen würde, informiert ausgestrahlt.
https://www.heise.de/tp/features/Lokal-verbrauchen-statt-abregeln-4326457.html #Atomkraft #ErneuerbareEnergie #Kohleausstieg #Übertragungsnetze
 
Ganz andere Geister der Vergangenheit sollen nun in der Slowakei zum Leben geweckt werden. Im Juli 2019 soll nach 34 Jahren Bauzeit laut einem Bericht von ausgestrahlt der Atomreaktor Mochovce-3 ans Netz gehen.

An dem Standort laufen seit 1998 und 2000 die Blöcke 1 und 2. Bei diesen handele es sich um "Generation-II-Reaktoren vom russischen Typ WWER-440/213 mit einer elektrischen Nettoleistung von jeweils rund 440 Megawatt. Dieser Reaktortyp kam in Deutschland am Standort Greifswald zum Einsatz und musste im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung 1990 aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden."

Mit dem Bau von Mochovce 1 und 2 war 1983 begonnen worden, mit dem von Block 3 und 4 im Jahr 1985. Letztere wurden aufgrund einer fehlenden Finanzierung zunächst nicht fertig gebaut, 2008 wurden die Arbeiten neu aufgenommen. Auch wenn sie vor langer Zeit begonnen wurden, müssen die beiden Blöcke als Neubauten gewertet werden und als solche entsprechen sie nicht den Sicherheitsstandards. Es fehlt eine zweite Sicherheitshülle, die die Umwelt im Fall eines Störfalls vor austretender Radioaktivität und gleichzeitig den Reaktor vor dem Aufprall eines größeren Flugzeugs schützen würde, informiert ausgestrahlt.
https://www.heise.de/tp/features/Lokal-verbrauchen-statt-abregeln-4326457.html #Atomkraft #ErneuerbareEnergie #Kohleausstieg #Übertragungsnetze
 
Heute Mittag Ortszeit ging das Gipfeltreffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi zu Ende. Etwas früher als erwartet, ohne gemeinsames Mittagessen, ohne gemeinsame Presseerklärung und laut der amerikanischen Präsidentensprecherin Sarah Huckabee Sanders auch ohne eine "Einigung".

Trump selbst äußerte sich trotzdem eher optimistisch und meinte, man werde weiter verhandeln. Kim Jong Un war seinem Eindruck nach "überrascht", dass die Amerikaner über eine weitere Nuklearanreicherungsanlage außer der in Yongbyon Bescheid wussten und auch deren Schließung forderten. Trumps Außenminister Mike Pompeo meinte dazu etwas weniger konkret, man habe den nordkoreanischen Staatschef "aufgefordert, mehr zu tun, aber er war nicht darauf vorbereitet".


Die nordkoreanische Seite war nach Trumps Angaben zwar zum "Denuklearisieren" bereit - "aber nicht da, wo wir es wollten". Deshalb habe man Kims Wunsch, alle Sanktionen aufzuheben, nicht erfüllen können. "Geschwindigkeit", hatte der US-Präsident bereits vor der zweiten Verhandlungsrunde betont, sei hier weniger wichtig, als "das richtige Abkommen" zu erhalten. Die Gespräche seien aber trotzdem nicht sinnlos, sondern "produktiv" gewesen. Er möge Kim, der "ein echter Charakter" sei, und Kim möge ihn. Nur habe der nordkoreanische Staatschef halt "eine bestimmte Vision, die nicht wirklich die Vision der USA ist, aber schon ähnlicher als vor einem Jahr".
https://www.heise.de/tp/features/Hanoi-Gipfel-endet-ergebnislos-4323211.html #Atomkraft #DonaldTrump #Nordkorea #Vietnam
 
Koalitionsvertrag nicht umgesetzt: Mehr Staatsgeld für Atomfirmen #Atom #Atomkraft #Koalitionsvertrag #Energiewende #Ökologie #Öko
 
Mit der Klimaschutzgesetzgebung hat es die Bundesregierung noch immer nicht besonders eilig. Längst liegt ein Entwurf des Umweltministeriums für ein Klimaschutzgesetz vor, doch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) darf ihn nicht der Öffentlichkeit vorstellen, wie aus der Süddeutschen Zeitung zu erfahren ist.

In der Union habe man noch keine Position. Unter anderem tagt noch die Kommission "Zukunft der Mobilität" deren Ergebnis in den Prozess einfließen sollen, und der vom zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bereits "jeder Menschenverstand" abgesprochen wurde.

Noch schlechter hat sein Parteifreund Horst Seehofer gearbeitet, der die bei ihm angesiedelte Kommission "Klimaschutz in Gebäuden" noch nicht eingesetzt hat. Überhaupt sei nicht einmal sicher, ob diese überhaupt zustande komme, so die Zeitung. Heimatschutz heißt für den Minister eben vor allem, Menschen mit aller Gewalt in Kriegsgebiete abzuschieben, aber keineswegs Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Das vergangene Jahr hatte zum Beispiel eine schwere Dürre zu einem der schlimmsten Waldbrandjahre der Geschichte gemacht, aber das berührt den "Heimatschutzminister" offensichtlich nicht weiter.
https://www.heise.de/tp/features/Duesseldorf-trickst-beim-Kohleausstieg-und-ersetzt-Umweltkriminalitaet-durch-Heimat-4313379.html #AKWFessenheim #Atomkraft #Kohleausstieg
 
Bis 2038 soll also das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet werden. Viel zu spät, sagen unter anderem, die im ganzen Land demonstrierenden und streikenden Schüler. Der Bundestag soll noch in diesem Jahr ein Gesetzespaket verabschieden, der das Vorhaben auf den Weg bringt. Gut anzunehmen, dass das von weiteren Protesten begleitet sein wird.

Die Schüler geben jedenfalls nicht so schnell auf.
Wir haben ja bereits am Freitag über die sich ausbreitende internationale Jugendbewegung geschrieben, die in den hiesigen Medien ziemlich wenig Beachtung findet. 20.000 Schüler waren Ende letzter Woche in rund 40 deutschen Städten unterwegs, 30.000 in den Niederlanden Tausende in der Schweiz und noch in vielen anderen Ländern mehr, aber in der überregionalen Berichterstattung findet das deutlich weniger Beachtung, als Demonstrationen der bürgerlichen Opposition in Venezuela, die keine Sozialpolitik für die Armen mag.

Das ist umso erstaunlicher - oder vielleicht auch gerade nicht - als sich die Bewegung immer weiter ausbreitet - in Deutschland gibt es inzwischen an die 150 lokale Gruppen - und weiter an Fahrt gewinnt. Zu den bemerkenswerten Aspekten dieser neuen Bewegung - hierzulande wie auch in vielen anderen Ländern - gehört die Dominanz junger Frauen und Mädchen, die of die ersten waren, die die Initiative ergriffen.

Auch in Belgien kamen die ersten Anstöße, wie Buzzfeed News hier beschreibt, von zwei Mädchen, die inzwischen die führenden Köpfe sind.

Das scheint einigen besonders Angst zu machen und ist vermutlich neben der allgemeinen Phobie gegen Umweltschutz und emanzipatorische Bewegungen einer der Gründe für die geballte Ladung rechter Hass-Shitstorms, die die jungen Frauen in den sozialen Medien trifft.

Zunächst soll einmal die Frage gestellt werden, was ein Ausstieg für die nächsten Jahre bedeutet, wenn nicht endlich der Bleifuß von der Bremse der Energiewende genommen wird.

Union, Liberale und Sozialdemokraten haben nämlich seit Beginn des Jahrzehnts das Erneuerbare-Energien-Gesetzmehr und mehr in ein bürokratisches Gestrüpp zu Behinderung des weiteren Ausbaus verwandelt.

Das wird schon an den viel zu niedrigen Zielen für den Ausbau der Erneuerbaren deutlich, die im Paragraph 1 als Zweck des Gesetzes definiert werden. Demnach sollen sie bis 2025 einen Anteil von 40 bis 45 Prozent am deutschen Bruttostromverbrauch haben. 2018 lag er bereits bei 38 Prozent. Das heißt, es soll nach dem Willen des Gesetzgebers nur im Schneckentempo weitergehen.
Auch für die mittel- bis langfristige Entwicklung wird wenig Ehrgeiz gezeigt. Bis 2035 soll ihr Anteil auf 55 bis 60 Prozent bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 Prozent ansteigen. Das passt weder zur Pariser Klimaübereinkunft, in deren Rahmen sich Deutschland verpflichtet hat, die globale Erwärmung "deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau" zu halten.

Noch passt es zum Kohle- und Atomausstieg. Denn was wird passieren, wenn in den nächsten Jahren nur jeweils zwei Gigawatt (GW) Windstrom-Leistung und vielleicht zweieinhalb GW Solarstrom per annum hinzukommen und 2022 das letzte AKW vom Netz geht?

Immerhin haben die neuen Ausschreibungs-Modalitäten, wie berichtet, den Ausbau 2018 massiv gestutzt. Und die bisher im EEG (Paragraph 4 Ausbaupfad ) vorgesehenen Deckel für den Ausbau, lassen kaum mehr zu.

https://www.heise.de/tp/features/Kohleausstieg-Nehmen-Deutschlands-CO2-Emissionen-kuenftig-wieder-zu-4307591.html #Atomkraft #Eisbären #Energiewende #Klimaschutz
 
Ukraine will AKW weiterbauen: Sowjet-Reaktoren wiederbeleben #Ukraine #Atomkraft #1980erJahre #Energie #Ökonomie #Öko
 
Die New York Times schrieb gerade, dass die Aufkündigung des INF-Vertrags zu einem neuen nuklearen Wettrüsten führen könne. Der ist freilich schon lange im Gange - und auch in neuen Dimensionen. Der Einsatz war der Beschluss der USA, 2002 aus dem ABM-Abkommen auszutreten, um das Raketenabwehrschild aufzubauen - und das auch direkt in Russlands Grenzen in Polen und Rumänien (zuvor: Tschechische Republik). Immer hieß es verschleiernd, was in Moskau selbstverständlich nicht ernst genommen werden konnte, das Raketenabwehrschild sei nur gegen Nordkorea und Iran gerichtet.

In Rumänien und später in Polen wird, worauf der russische Außenminister Lawrow heute noch einmal hinwies, zum Abschuss der SM-3-Raketen das landgestützte Mark 41 Vertical Launching System (VLS) verwendet. Der Hersteller Lockheed Martin schwärmt von dessen "offener Architektur", die die für viele defensive und offensive Raketen verwendet werden kann: "Das System ist so angelegt, dass jede Rakete in jede Zelle passt, eine Fähigkeit beispielloser Flexbilität."

Neben Raketen des Typs SM-2, SM-3 oder SM-6 lassen sich auch mit Nuklearsprengköpfen ausrüstbare Tomahawk- Raketen abfeuern, die mit ihrer Reichweite von 1300 bis 2500 km vom INF-Abkommen verboten wären. Die Amerikaner haben, was Moskau lange monierte, zwar keine neue landgestützte Mittelstreckenrakete gebaut, aber eben an der Grenze bereits in Rumänien ein System installiert, mit dem sich solche abfeuern lassen.

Auch wenn die USA - und in Gefolgschaft der Rest der Nato - Russland für die Aufkündigung des INF-Vertrags einseitig verantwortlich machen, da es dem Ultimatum nicht nachkam, die 9M729 zu vernichten, und Verhandlungen verweigerte, ist davon auszugehen, dass die USA seit Jahren nur nach einem Vorwand gesucht haben, den INF-Vertrag ebenso wie zuvor den ABM-Vertrag auszuhebeln.

https://www.heise.de/tp/features/Offizieller-Start-des-neuen-nuklearen-Wettruestens-4296635.html #Atomkraft #INF-Vertrag #Wettrüsten
 
Britische Atomanlagen nach dem Brexit: Wem gehört das Plutonium? #Atomkraft #Atommüll #Sellafield #Euratom #Irland #EU #Anti-Akw #Ökologie #Öko #Schwerpunkt
 
Neues zumThema sichere Versorgung mit Atomkraftwerken: Der Fachinformationsdienst IWR berichtet, dass die Börsenstrompreise derzeit kräftig anziehen. Schuld sei der Ausfall diverser Atomkraftwerke in Belgien, Frankreich und der Tschechischen Republik.

In Belgien seien zum Beispiel von sieben Reaktoren derzeit nur zwei in Betrieb. Der Stillstand werde noch mehrere Wochen und in einigen Fällen sogar mehrere Monate dauern. Ein Teil des belgischen Bedarfs wird so lange aus Deutschland gedeckt, was allerdings nur über den Umweg über die Niederlande möglich ist.

An der französischen Börse sei Strom in den letzten Tagen zum Teil rund doppelt so teuer wie hierzulande gewesen. Allerdings ist der Preis auch an der deutschen Strombörse in Leipzig in den letzten Monaten etwas gestiegen und der Engpass bei den westlichen Nachbarn dürfte ihn zusätzlich in die Höhe treiben.

In den letzten Wochen schwankte der Strompreis meist zwischen fünf und zehn Cent pro Kilowattstunde. So viel musste an dem sächsischen Handelsplatz seit langem nicht mehr für Strom gezahlt werden. Anfang des Jahres bewegte der Strompreis sich eher zwischen 2,5 und sechs Cent pro Kilowattstunde.

Für die sogenannte EEG-Umlage, die private und gewerbliche Kleinverbraucher zahlen, sind das gute Aussichten. Diese dient dem Ausgleich von Verlusten für den von den Übertragungsnetzbetreibern an der Börse verkauften Strom aus Anlagen, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Letzteres sind vor allem Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen aber auch einige kleine Wasserkraftwerke.
https://www.heise.de/tp/news/Unzuverlaessige-Atomkraftweke-4234470.html #Atomkraft #EEG-Umlage #Solarenergie #Windkraft
 
Das älteste französische Atomkraftwerk in Fessenheim am Oberrhein wird im Sommer 2020 geschlossen. Das kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an. #AKW #AKWFessenheim #Atomkraft #Atomkraftwerk #Energiewende
 
Britischen Klimaschützern geht es viel zu langsam mit dem Klimaschutz. Die Londoner Zeitung Guardian berichtet von einer Massenaktion in der Themse-Metropole.


Fünf der wichtigsten Brücken über den Fluss wurden von Demonstranten blockiert, die sich zum Teil angekettet, zum Teil aber auch nur untergehakt hatten. Organisiert sei das ganze von einer neuen Gruppe worden, die sich Extinction Rebellion nennt. Diese habe 6,000 Teilnehmer gezählt. Die Polizei habe, so der Guardian, 85 von ihnen meist wegen Behinderung des Verkehrs festgenommen.

Die Aktion sei Teil einer neuen Kampagne zivilen Ungehorsams. Der "Gesellschaftsvertrag" sei gebrochen worden, erklärte nach Angaben der Zeitung Gail Bradbrook, der zu den Organisatoren gehörte. Bradbrook:

Daher ist es nicht nur unser Recht sondern auch unsere Pflicht uns über die Untätigkeit und abscheuliche Pflichtverletzung unsere Regierung hinwegzusetzen und zu rebellieren, um das Leben selbst zu verteidigen.
Gail Bradbrook

Unter den Blockierern war auch Jenny Jones, die im Londoner Oberhaus sitzt und den britischen Grünen angehört: "Wir sind an einem Punkt, an dem wir dabei sind unsere Lebenserhaltungssysteme zu zerstören, wenn wir nicht anfangen zu handeln, und zwar schnell zu handeln."
https://www.heise.de/tp/features/Die-Pflicht-zu-rebellieren-4228887.html #Atomkraft #Energiewende #ExtinctionRebellion #Frankreich #Jemen #Stürme
 
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass es um die Renaissance der Atomkraft in Frankreich finster aussieht. Wie Telepolis im Juli erneut berichtet hatte, verzögert sich die Inbetriebnahme des neuen EPR-Reaktors am Ärmelkanal in Flamanville immer weiter und dabei wird der Neubau natürlich immer teurer. Dass es mit der geplanten Inbetriebnahme im kommenden Jahr nichts werden würde, ließ sich schon vermuten. Doch nun sind der staatliche Energieversorger EDF und die Atomaufsicht (ASN) offensichtlich sogar unfähig, wegen immer neuer Probleme der Regierung auch nur irgendeinen vagen Termin zu nennen, an dem Flamanville vielleicht ans Netz gehen könnte.

Das hat der neuer Minister für den "ökologischen und solidarischen Übergang" François de Rugy nun nach dem merkwürdigen Abgang von Hulot erklärt. Fessenheim werde noch in dieser Legislaturperiode "bis 2022" geschlossen, sagte er. Die absurde Verbindung der Abschaltung mit der Inbetriebnahme von Flamanville will er nicht mehr machen, da weder die "EDF noch die ASN fähig sind, einen Termin für die Inbetriebnahme von Flamanville zu nennen". Deshalb sei "man nicht mehr gezwungen, die Operation zur gleichen Zeit vorzunehmen."

Und angesichts dieser Aussage kommt auch der Interviewer von France Info nicht um die Andeutung herum, dass die Milliarden möglicherweise in den Sand gesetzt wurden, die bisher verbaut wurden. Acht Jahre hinkt das Projekt hinter dem Zeitplan her und die Kosten sind von geplanten 4 Milliarden schon auf 11 Milliarden Euro explodiert. Kurz zuvor hatte die ASN weitere Probleme am Sekundärkreislauf festgestellt, die sich zu den schon zuvor festgestellten Problemen an Schweißnähten summieren und von neuen "umfangreichen Arbeiten" gesprochen.

Offensichtlich will die Regierung mit ihrem Vorgehen Zeit gewinnen. Die ältesten Schrottmeiler im Land sollen noch ein paar Winter dabei helfen, dass es nicht zum Blackout kommt, der in Frankreich fast jedes Jahr droht. Derweil dürfen die beiden Meiler, die ohnehin neben dem Alter massive Sicherheitsprobleme haben, auch im Sommer den Rhein weiter als riesige Tauchsieder aufheizen. Seit 1978 sind die Meiler im kommerziellen Betrieb, die nicht gegen Flugzeugabstürze, Flutwellen oder Terrorangriffe geschützt sind.

https://www.heise.de/tp/features/Geht-der-neue-Atommeiler-in-Flamanville-ueberhaupt-noch-ans-Netz-4186197.html #AKWFessenheim #Atomkraft #Flamanville
 
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